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FRISCH AUF! macht trotz Niederlage ein tolles Spiel

FRISCH AUF! - THW Kiel 27:31 (16:14)

Beim Heimspiel gegen den aktuellen Deutschen Pokalsieger THW Kiel war die FRISCH AUF!-Mannschaft von Beginn an mit einer sehr engagierten Leistung präsent. Die 0:1-Gästeführung konnte sofort in eine eigene 2:1-Führung (5.) durch Adrian Pfahl gedreht werden. Anschließend kam aber der THW besser ins Spiel und zog beim 2:5 schon bedrohlich davon (8.). Anders wie in den Spielen zuvor fand Göppingen aber sofort eine Antwort. Gestützt auf eine sehr aufmerksame Abwehrarbeit gelang in der 12. Spielminute schon wieder der 5:5-Ausgleich durch Tim Kneule. Obwohl Nationaltorwart Wolff etliche tolle Paraden zeigte, ging FRISCH AUF! dann sogar mit 6:5 in Führung. Auf der Basis einer guten Abwehr und gesteigerten Torwartleistung von Primoz Prost gelangen jetzt auch druckvolle Angriffe, dank derer sich FRISCH AUF! bis zum 9:7 in der Führung hielt. Eine Göppinger Unterzahlsituation brachte den THW wieder ins Spiel und in einem Zug gelang den Kielern, selbst mit 9:10 in Führung zu gehen. FRISCH AUF! hielt dagegen und konnte so beim 12:11 wieder in Führung gehen. Nach dem 13:11 nach Tempogegenstoß durch Tim Kneule stabilisierte FRISCH AUF! die Führung bei +2. Der THW konnte zwar immer verkürzen, aber die Grün-Weißen blieben die Antwort nicht schuldig. Ein sehenswertes Rückraumtor von Daniel Fontaine von Halbrechts brachte in der 30. Spielminute das 16:14, mit dem es in die Pause ging, weil Bastian Rutschmann in der Schlusssekunde einen Siebenmeter von Marko Vujin parierte.

In der zweiten Halbzeit blieb FRISCH AUF! vom eigenen Anspiel weg am Drücker. Adrian Pfahl und Daniel Fontaine trafen nach tollen Spielzügen zum 17:14 und 18:15. Der THW geriet aufgrund der guten Abwehrarbeit von FRISCH AUF! des Öfteren ins passive Spiel. Primoz Prost steuerte weitere Paraden bei und Anton Halen traf per Tempogegenstoß zum 19:15. Ein Team-Timeout des THW brachte zunächst nichts, vielmehr ging FRISCH AUF! durch Manuel Späth mit 20:15 in Führung (38.). Bei Kiel war es jetzt Marko Vujin, der wirkungsvoll dagegen hielt und seinen THW durch zwei Treffer ins Spiel zurück brachte. Eine anschließende Zeitstrafe gegen FRISCH AUF! nutzte Kiel zur Ergebnisverbesserung auf 21:18. Der THW deckte inzwischen offensiv mit einer weit vorgezogenen 3:2:1-Abwehr. Damit kam Sand ins Getriebe der FRISCH AUF!-Offensive. Ausgerechnet in einer FRISCH AUF!-Überzahlsituation gelang dem THW eine weitere Ergebnisverkürzung auf 23:21. Weitere technische Fehler und Fehlwürfe der Grün-Weißen nutzte der THW Kiel jetzt eiskalt und glich in der 50. Minute zum 23:23 aus. FRISCH AUF! konnte zwar noch zweimal durch Niclas Barud und Anton Halen mit 24:23 bzw. 25:24 in Führung gehen, aber man merkte den Gastgebern an, dass das Durchkommen immer schwieriger wurde, während der THW-Angriff jetzt reibungslos funktionierte. Ab dem 25:26 durch Steffen Weinhold blieb der THW am Drücker und sicherte sich – gestützt auf zahlreiche Paraden von Andreas Wolff - mit einem Endspurt den 27:31-Sieg.

Gästetrainer Alfred Gislason: „Es war heute ein sehr komisches Spiel. Wir haben gut angefangen, aber nach 10 Minuten haben wir weniger Zugriff auf das Spiel gehabt. Wir sind in der Abwehr den Göppingern hinterher gelaufen und haben keine Torhüterleistung gehabt. Bis 15 Minuten vor dem Ende waren wir die schlechtere Mannschaft. Dann haben wir unsere Abwehr auf 3:2:1 umgestellt, haben leichte Bälle bekommen und die Göppinger zu Fehlern gezwungen. Zudem hat Wolff in den letzten 20 Minuten phänomenal gehalten. Durch die Schlussphase haben wir letztendlich verdient gewonnen. Ich bin insgesamt stolz auf die Leistung meiner Jungs.“

FRISCH AUF! Trainer Magnus Andersson: „Es ist etwas bitter. Wir haben 50 Minuten richtig guten Handball gespielt. Wir sind als Mannschaft aufgetreten und haben richtig gut gekämpft. Am Schluss waren wir etwas müde und haben vielleicht einige technische Fehler zu viel gemacht. Ich muss dennoch ein Lob für meine Mannschaft aussprechen; es war ein Schritt in die richtige Richtung.“

FRISCH AUF!: Prost (1.-60.), Rutschmann (bei zwei 7m); Kneule 4, Späth 3, Heymann (ne.), Barud (1), Sesum (1), Fontaine 4, Kaufmann (ne.), Berg (ne.), Schiller 5/2, Pfahl 5, Halen 4.

THW: Landin (bei einem 7m), Wolff 1 (1.-60.); Toft Hansen, Lackovic 2, Weinhold 3, Dissinger 1, Wiencek 1, Ekberg 7/4, Dahmke 4, Brozovic 2, Vujin 7/2, Bilyk 3, Nilsson, Santos.

Spielfilm: 2:1 (5.), 2:5 (8.), 6:5 (15.), 9:7 (19.), 9:10 (22.), 13:11 (26.), 16:14 (Hz.) - 20:15 (38.), 23:19 (44.), 23:23 (50.), 25:24 (51.), 26:26 (55.), 27:31 (Ende).

Strafen: 2/2.

Zuschauer: 4900

Schiedsrichter: Grobe / Kinzel.

Quelle: www.frischauf-gp.de

 

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